Ernährung zur Unterstützung des „Body Wrapping“
Das Body Wrapping wirkt effektiv gegen Cellulite, entschlackt und entgiftet den Körper und regt intensiv die Fettverbrennung an. Um ein optimales Ergebnis zu erreichen und langfristig den Körper zu formen, ist die Wrapping-Kur nur die Zündschnur für das Pulverfass aus Bewegung, kombiniert mit gesunder Ernährung. Dabei heißt „gesunde Ernährung“ nicht Diät!
Wichtig ist es den Körper mit Genuss mit dem zu versorgen, was er braucht, überschüssige, schlecht verwertbare und belastende Nahrungsmittel hingegen zu meiden.
Um effektiv gegen Cellulite vorzugehen, muss die Ernährung auf eine leichte, ballaststoffreiche und eiweißreiche Kost umgestellt werden. Zu viel Fett und Kohlenhydrate sollen vermieden werden.
Wasser – das A und O!
3 Liter Wasser pro Tag sollten das Ziel sein. Am Besten geeignet ist stilles Wasser ohne Kohlensäure, da es sich leichter in größeren Mengen trinken lässt.
- Vor JEDER Mahlzeit mindestens 2 Glas Wasser trinken!
Das reduziert das Hungergefühl. Danach und dabei sollte es mindestens noch ein weiteres sein.
- Sonstige Getränke: Gegen 2-3 Tassen Kaffee oder Tee ist nichts einzuwenden, denn auch das Kofeein fördert die Fettverbrennung. Allerdings sind diese Getränke kein Ersatz für das Wasser und sollten nur zusätzlich getrunken werden.
- Schlecht: Cola, Süße Limos, Fruchtsäfte, Eistee ect. Enthalten in der Regel Zucker oder Zuckerersatzstoffe, die unser Körper nicht braucht und die dem Ziel im Wege stehen.
Fett? – aber bitte das richtige
Zum abnehmen benötigt der Körper Fett – was?? – Ja sie haben richtig gehört. Fett ist der Motor für viele Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Es ist allerdings entscheidend, welches Fett wir verwenden.
- Regel 1: Versuchen Sie die absolute Menge an Fett pro Tag unter 70g zu halten.
Das hört sich einfach an, aber bedenkt man, daß schon in einem Stück Kinderschokolade 14g Fett enthalten sind, so ist die Tagesration schnell aufgebraucht. Das heißt: machen Sie sich bewusst, wie viel Fett in Ihrem Essen steckt und entscheiden Sie selbst, wofür Sie die 70g verwenden wollen.
- Regel 2: Pflanzliche Fette mit viel Omega 3 Fettsäuren bevorzugen
Verwenden Sie Halbfett - Magarine, statt Butter und zum Kochen Distelöl und für Salate Natives Olivenöl. Beide sind reich an essentiellen Fettsäuren.
Das Frühstück – ein guter Start ist wichtig.
Nehmen Sie sich Zeit für das Frühstück. Stehen Sie lieber ein wenig früher auf, als es in das erste Hungerloch zu verschieben. Ein leichter und ausgewogener Start in den Morgen ist wichtig und versorgt den Körper mit wichtiger Energie.
- Das sollten Sie essen: Dunkles Mehr- oder Vollkornbrot ist reich an Balaststoffen, die helfen, die beim Body Wrapping ausgeleiteten Giftstoffe abzutransportieren und Auszuscheiden.
Magerine dünn auf dem Brot verstreichen - denken Sie an
die 70g Fett!
Magere Wurst und Fettarmer Käse oder Frischkäse sind als Belag geeignet, ebenso wie Marmelade oder Honig.
- Das sollten Sie meiden: Fette Wurst, wie Salami und co. , fetter Käse oder Frischkäse, Nutella, Müsli, Haferflocken, Cornflakes
Der 10 Uhr Snack – Vitamine kommt zu mir:
Um das Hungerloch zu umgehen und um den Hunger beim Mittag in Grenzen zu halten, sollten wir um diese Zeit einen kleinen Obst Imbiss zu uns nehmen. Welches Obst wir hierbei wählen ist vollkommen egal. Sehr Gut sind Äpfel, Bananen, Birnen, frische Ananas, Kirschen oder Pflaumen geeignet. Es entscheidet nur die Saison und Ihr persönlicher Geschmack. Auch hier das Trinken vorab und danach nicht vergessen!
Das Mittagessen– klein, aber fein aber bitte nie zu spät.
Versuchen Sie beim Mittagessen Ihr persönliches Sättigungsgefühl wieder zu finden.
Essen Sie langsam und kauen Sie gründlich. Die Enzyme im Speichel machen die Nahrung verwertbarer. Das Sättigungsgefühl kommt schneller und wir entdecken unsere Nahrung geschmacklich neu.
- Das sollten Sie essen:Versuchen Sie so oft, wie möglich frisch zu kochen, oder Sie ersetzen ab und zu diese Mahlzeit durch einen Salat:
o 2-3 Tomaten, 1 Gurke, 2 frische Champingons
o fettarmer Feta Käse, Olivenöl, Balsamico Essig, Spritzer Zitrone
o Salz, Pfeffer, Süßstoff
Wichtig ist nur – auch wenn es schnell gehen muss, achten Sie auf die 70g Fett/Tag Regel. Achten Sie bei Fleisch darauf, mageres zu verwenden, eventuelle Fettreste schneiden Sie einfach weg.
Eisweiße sind besser als Kohlenhydrate, verwenden Sie daher viel Fisch, Fleisch, Käse und Eier.
- Das sollten Sie meiden: Meiden Sie Feriggerichte und Fast-Foot.
Reduzieren Sie Ihre Beilagen, wie Kartoffeln, Nudeln und Reis, aber
lassen Sie diese auf gar keinen Fall weg.
Verzichten sollten Sie auf Soßen, Majonaise, Pommes und Pizza. In Panaden setzen sich nur die Fette fest, versuchen sie ohne diese auszukommen.
Der Nachmittags-Kaffee – was schon unsere Oma wusste
So gegen 15:00 Uhr haben wir meist einen leichten Leistungseinbruch, den der Körper mit der Zuführung von Nahrung wieder ausgleichen möchte. Tun wir im doch einfach den gefallen, damit vermeiden wir die Nahrungsaufnahme zu sehr in die Abendstunden hinein zu verlängern.
Der schon erwähnte Kaffee ist eine gute Idee, allerdings schmeckt ein Stück Kuchen zwar gut, genügt aber nicht, um mit dem kurzfristigen Zuckerhoch genügend Energie zu liefern, um uns bis zum Abendbrot noch einmal hoch zu powern.
Am elegantesten lässt sich das Energieloch durch einen Eiweißriegel oder einen Eiweisshake decken.
Achten Sie bei der Auswahl darauf, daß möglichst wenige Kohlenhydrate enthalten sind. Dazu sollten Sie sich etwas Traubenzucker gönnen, dann sind die Reserven sofort wieder aufgefüllt und die Muskeln versorgt.
Das Abendbrot – nur noch Energie für die Nacht.
Bedenken Sie, daß wir in der Nach etwa 20x weniger Energie verbrauchen, wie am Tag. Wenn wir unseren Körper den ganzen Tag ausreichend mit Energie versorgt haben, so sind die Reserven am Abend nicht so leer. Wenn der Körper keine Energie verbrennt (und das tun wir beim Schlafen sehr wenig) so lagert er die überschüssigen Nährstoffe für „Schlechte Zeiten“ ein. Und zwar da, wo wir es nicht mögen, an Bauch, Beinen und Po.
Das Abendbrot sollte sich nah am Frühstück orientieren. Schwere, warme Mahlzeiten braucht unser Körper für die Nacht nicht, es sei denn man plant die Nacht durchzutanzen oder zu Arbeiten……
Chips, Schokolade und sonstiges Nachwerk
Das Leben ist Genuss und natürlich scheitern fast alle Nahrungsumstellungen an … natürlich an Süßigkeiten. Die süßem Verführungen lassen und alle guten Vorsätze über Bord werfen und, wenn man ja einmal gesündigt hat, kann man den Rest ja auch gleich wieder vergessen, oder?
Also gönnen Sie sich ab und zu, worauf Sie Lust haben, aber achten Sie bei allem auf die Gesamtmenge Fett von 70g! Und wer sagt, daß zwei Stücke Schokolade schlechter schmecken, als eine ganze Tafel…..
Sind Sie sich unsicher oder haben Sie noch Fragen, dann rufen Sie uns einfach an.
Wir wüschen ihnen Viel Erfolg und hoffen daß sie die Kur zu einer verbesserten Körperwahrnehmung und einem bewussteren Umgang mit Ihrer Ernährung führt.
Zusammen mit viel Bewegung werden Sie sicher Ihre Ziele erreichen.
Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn nicht alles beim ersten mal gelingt und versuchen Sie sich so nah wie möglich an die Vorgaben zu halten, dann wird es mit Sicherheit gelingen, ganz OHNE Diät.